Klassensprecherseminar 2023 & Schülersprecherwahl

Am 24. & 25.10.23 fand das diesjährige Klassensprecherseminar bei uns am Vöhlin statt. Rund 60 KlassensprecherInnen und SMV Mitglieder haben sich viele tolle Aktionen für die Schulfamilie in diesem Schuljahr überlegt. Es waren zwei kreative, unterhaltsame und produktive Tage, an denen außerdem die neuen SchülersprecherInnen gewählt wurden. Wir gratulieren Maureen Schuler, Mona Walcher und Max Holzer zu ihrer Wahl und wünschen ihnen viel Spaß und gutes Gelingen in ihrem neuen Amt! Die drei werden sich zusammen mit den neuen Verbindungslehrerinnen, Katrin Hütter und Melanie Blum, nach den Ferien in allen Klassen vorstellen.

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Hey Leute, 

dieses Jahr habt ihr wieder die Möglichkeit jeden Morgen leckere belegte Semmel zu kaufen und jeden Dienstag frisch gebackene Waffeln zu genießen. 

Wir freuen uns auf euch!

Euer Schölcafé  

Anbei möchten wir Euch unsere diesjährigen AbteilungsmitarbeiterInnen vorstellen:

Geschäftsleitung:  

Die Geschäftsleiterinnen sind Johanna und Dana. Sie sind für die Organisation und für die Leitung im Schölcafé zuständig. 

Personalabteilung: 

Zur Personalabteilung gehören Maureen, Helena und Mara (Abteilungsleiterin). Sie sind für das Erstellen der Schichtpläne zuständig, sodass alles im Schölcafé ordnungsgemäß abläuft. 

Finanzabteilung: Zur Finanzabteilung gehören Angelina (Abteilungsleiterin), Jana, Rojin und Marlene. Sie sind für den Überblick der Einnahmen und Ausgaben zuständig, sodass das Schölcafé Euch immer Produkten zu fairen Preisen anbieten kann. 

Marketing: 

Zur Marketingabteilung gehören Maja, Ella (Abteilungsleiterin), Mona, Katja und Mia. Sie sind für die Durchsagen, den Snackautomaten und für den Café Flair zuständig, sodass im Schölcafé eine wunderschöne Atmosphäre herrscht und ihr Euch wohlfühlt. 

Einkauf: Zur Einkaufsabteilung gehören Christian (Abteilungsleiter), Jakob und Yannik. Sie sind für die frischen Lebensmittel im Schölcafé zuständig, sodass wir immer mit nachhaltigen Produkten versorgt sind. 

 

 

Schweigeminute für ein friedliches Miteinander

Seit geraumer Zeit werden wir in den Medien mit schrecklichen Bildern über Krieg, Gewalt und Tod konfrontiert. Zunächst ging es dabei um den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Unsere ukrainische Partnerstadt Tscherhiniw ist dabei wie viele andere ukrainische Städte immer wieder russischen Luftangriffen ausgesetzt. Vor drei Wochen überfiel die Terrororganisation Hamas mehrere Dörfer in Israel, verschleppte und ermordete Zivilisten und beschießt zusammen mit der Terrororganisation Hisbollah Orte in Israel mit Raketen, was zu kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten mit vielen Toten auf israelischer und palästinensischer Seite geführt hat. Die Menschen unserer israelischen Partnerstadt Kirjat Schmona mussten vergangene Woche ihre Häuser verlassen, wann sie dahin zurückkehren können, ist ungewiss. Wir verurteilen jede Form von terroristischer, nationalistischer oder religiös motivierter Gewalt, weil sie keine Konflikte löst, sondern nur neue Gewalt und unschuldige Opfer erzeugt.

Wir trauern um die Toten dieser kriegerischen Auseinandersetzungen. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen, den israelischen Geiseln und ihren Familien sowie allen verletzten, evakuierten oder geflüchteten ukrainischen, israelischen und palästinensischen Zivilisten. Dies gilt besonders auch für die Menschen aus unseren Partnerstädten Tschernihiw und Kirjat Schmona sowie für die Familien unserer ukrainischen Mitschüler.

Als Schule ohne Rassismus dulden wir keine körperliche oder verbale Gewalt innerhalb unserer Schulgemeinschaft, sondern treten für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller in unserer Schulgemeinschaft vertretenen Nationen, Kulturen und Religionen ein.

 

Wie regionale Geschäftsführer Jugendliche für die EU begeistern

Am 1. November 1993 trat der Vertrag von Maastricht in Kraft und begründete damit die Europäische Union, wie wir sie heute kennen. Zwei Wochen vor dem 30-jährigen Jubiläum dieses historischen Tages referierten in der Aula des Vöhlin Gymnasiums Harald Post, Vorstandsmitglied der Sparkasse Schwaben-Bodensee, und Michael Hermann, Geschäftsführer des Bauzentrums Wassermann, über die Auswirkung der EU auf ihre Unternehmen.  

Moderiert wurde die Veranstaltung von Alexandra Hartge, der Leiterin des Europabüros Memmingen. Sie begrüßte unter anderem die SchülerInnen des Vöhlin-Gymnasiums, des Bernhard-Strigel-Gymnasiums, der FOS-BOS-Memmingen, der staatlichen Realschule und der Sebastian-Lotzer-Realschule sowie sieben Azubis der Stadt Memmingen.  

Zu Beginn hob Christian Herrmann, Schulleiter des Vöhlin-Gymnasiums, die Wichtigkeit des kulturellen Austauschs in Europa hervor. Gerade angesichts der jetzigen weltpolitischen Lage seien auch die Schulen in der Verantwortung, Zusammenarbeit und das gemeinsame europäische Zusammenleben zu stärken. Mit der Senkung des Wahlalters für die anstehende Europawahl 2024 auf 16 Jahre appellierte auch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher an die SchülerInnen, sich an der Wahl zu beteiligen. Aufgrund der geringen Wahlbeteiligung zähle jedes Kreuz doppelt und das Fehlen einer 5%-Hürde ermögliche, dass die Interessen jedes Wählers Gehör finden, so Rothenbacher. 

In einem ausführlichen Vortrag erläuterte daraufhin Herr Post (oben im Bild zu sehen) die Entwicklung der Bankenregulationen der EU, die maßgeblich von der Finanzkrise 2008 beeinflusst wurden. Um Krisen wie dieser in Zukunft vorzubeugen, wurden die Banken dazu verpflichtet, mehr Eigenkapital vorzuhalten. Zudem wurden verschiedene Fonds eingerichtet, die verhindern sollen, dass Banken in Zukunft erneut staatliche Hilfe benötigen. An diesen Maßnahmen äußerte Herr Post jedoch auch einige Kritik, da auch risikoarme Banken wie die Sparkasse für die Hochrisikogeschäfte einiger Institute Geld in diese Fonds einzahlen müssen. Nichtsdestotrotz betonte er auch die Vergleichbarkeit von Preisen, die die Einführung des Euros mit sich brachte und die Sinnhaftigkeit der Erhöhung des vorzuhaltenden Eigenkapitals. 

Nach einer kurzen Vorstellung seines Unternehmens ging Michael Hermann vom Bauzentrum Wassermann auf Probleme im Handel mit dem EU-Ausland ein, in dem es nicht die gleichen Sicherheiten und Produktionsstandards gibt wie im europäischen Raum. Dabei können Probleme durch die Erhöhung von Zöllen und Änderungen des Wechselkurses auftreten. Beispielsweise können Zölle auf die eingekauften Produkte erlassen werden, auch wenn die Ware schon weiterverkauft wurde, wodurch das Geschäft weniger rentabel wird. Auch kann das Land, in das exportiert wird, kurzfristig neue Einfuhrzölle beschließen, weshalb der Handel mit dem EU-Ausland oft risikoreich ist. 

Zum Schluss konnten die SchülerInnen noch Fragen an die Wirtschaftsvertreter stellen, die auch kompetent beantwortet wurden. Jedoch machten nicht sonderlich viele SchülerInnen von dieser Möglichkeit Gebrauch, weshalb nur zu hoffen bleibt, dass sich mehr von ihnen an der kommenden Wahl als an dieser Fragestunde beteiligen. 

 

Von Jannik Pfänder und Kolja Scheiter 

Gelebte Deutsch-Französische Freundschaft

28 Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Begleitlehrerinnen besuchten im Zuge ihres Schüleraustausches das Memminger Rathaus. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher begrüßte die Gäste und sprach allen Beteiligten, den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Gasteltern seinen herzlichen Dank aus: „Ohne Sie könnten Austausche wie dieser nicht stattfinden. Danke, dass Sie sich hierfür engagieren.“

Der Austausch des Vöhlin-Gymnasiums mit dem „Centre Scolaire aux Lazaristes“ in Lyon findet bereits seit 33 Jahren statt. Er ist damit gelebte Deutsch-Französische Freundschaft und trägt zur Völkerverständigung und zum Frieden in Europa bei.

Für die Gruppe stehen unter anderem noch Besuche in Neuschwanstein, Kempten und Ulm auf dem Programm sowie die Besteigung des Memminger Martinsturms.

 

Oberbürgermeister Jan Rothenbacher (vorne 4.v.r.) empfing die Lyoner Schülerinnen und Schüler mit ihren Begleitlehrerinnen im Rathaus. [Bild: Stadt Memmingen]

Kontakt
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  •   sekretariat@voehlin.de
Anschrift

Vöhlin-Gymnasium
Kaisergraben 21
87700 Memmingen
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